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„Zuhause in Deutschland – Zuhause im Kreis Herford“

Kreis Herford -

Einbürgerungsfeier
Landrat Jürgen Müller begrüßte die Neubürgerinnen und Neubürger des Kreises Herford im historischen Kreishaus. Foto: Julia Ollertz - Kreis Herford

Unter dem Motto „Zuhause in Deutschland – Zuhause im Kreis Herford“ fand jetzt zum ersten Mal ein Empfang für die Neubürgerinnen und Neubürger aus dem Kreis Herford statt. Landrat Jürgen Müller persönlich hatte dazu alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreisgebiet eingeladen, die in 2018 die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben.  

Mit dem festlichen Empfang sollte den Gästen nicht nur zur bestandenen Prüfung zur Einbürgerung gratuliert werden, sondern auch ermutigt werden, sich aktiv am Leben im Kreis Herford zu beteiligen. „Dazu gehört auch, dass Sie Ihre Rechte wie das Wahlrecht wahrnehmen, um sich für ein geeintes Europa zu engagieren“,sagt Landrat Jürgen Müller mit Blick auf die kommende Europawahl. „Denn nur so kann eine Demokratie gelebt werden, wenn sich nämlich alle beteiligen und ihre Stimme nutzen.“

Einbürgerungsfeier
Der Chor „Teenstones“ hat für den musikalischen Part gesorgt. Foto: Julia Ollertz - Kreis Herford

2018 haben sich insgesamt 158 Menschen im Kreisgebiet (ausgenommen die Stadt Herford mit einer eigenen Statistik) einbürgern lassen, 84 männlich und 74 weiblich, davon waren 19 Personen minderjährig. Die Einbürgerungsquote liegt hier bei 2,36 Prozent und ist die höchste Einbürgerungsquote in ganz OWL. 

Die Gründe für die Einbürgerung und die Geschichten, die damit einhergehen, sind so unterschiedlich und vielfältig wie die Personen selbst. Und ebenso zahlreich sind auch die Herkunftsländer, wie z. B. die Türkei, Österreich, Litauen, Rumänien, Nigeria, Großbritannien, Sri Lanka, russische Föderation, Finnland, Spanien, Rumänien, Kuba.

Über 30 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt. Neben den Grußworten des Landrates Müller gewährte Sarah Brünger vom Kommunalarchiv einen historischen Rückblick auf den Kreis Herford. Der Chor „Teenstones“ aus Enger unter der Leitung von Martina Böske übernahm den musikalischen Part. Die CDU-Kreistagsfraktion hatte die Ausrichtung des Neubürgerinnen- und Neubürgerempfangs angeregt, der nun erstmals stattgefunden hat. 

Voraussetzungen für die Einbürgerung (Auszug) sind:

1. sich acht Jahre lang rechtmäßig in Deutschland aufgehalten haben,

2.sich zur freiheitlichen demokratischen Werteordnung des Grundgesetzes bekennen, 

3. eine Aufenthaltserlaubnis besitzen, die zu einer Einbürgerung berechtigt,

4. Ihren Lebensunterhaltes ohne öffentliche Leistungen sicherstellen können,

5. nicht strafrechtlich verurteilt worden sind 

6. über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse (B 1 Sprachzertifikat) verfügen, 

7. die Rechts- und Gesellschaftsordnung und die Lebensverhältnisse in Deutschland kennen,

8. die bisherige Staatsangehörigkeit aufgeben beziehungsweise verlieren 

(Text: Julia Ollertz - Kreis Herford)

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