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Ziel: ein Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz

Kreis Herford/Spenge -

Familiennetzwerk
Erstes Treffen in Spengefür ein Netzwerk „Frühe Hilfen und Kinderschutz“. Foto: Petra Scholz – Kreis Herford

Die Stadt Spenge und der Kreis Herford wollen gemeinsam ein Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz aufbauen. Ziel ist ein systemübergreifender Austausch und ein umfangreicher und vorbeugender Kinderschutz, bei dem mit zahlreichen Einrichtungen der Stadt zusammengearbeitet werden soll. 

Aus diesem Grund hatten Caroline Ruwe von der Fachstelle Frühe Hilfen und Kinderschutz beim Kreis Herford und stellvertretender Leiter des Fachbereichs Soziales, Familie und Senioren der Stadt Spenge, Rainer Czypulowski zu einem ersten Netzwerktreffen eingeladen. Hintergrund für diese Initiative sind die Vorgaben durch das Bundeskinderschutzgesetz, das seit dem 1. Januar 2012 in Kraft ist.  

Vorbilder für ein solches Netzwerk gebe es im Kreis Herford bereits in Enger, Hiddenhausen und Vlotho, berichtet die Mitarbeiterin der Kreisverwaltung. Geplant sei nun, auch für Spenge so ein Netzwerk zu installieren, so Caroline Ruwe: „Dabei wollen wir einen Überblick über die Angebote für Frühe Hilfen in der Stadt Spenge erhalten, um diese dann besser auf die individuellen Bedürfnisse der Familien abzustimmen.“ 

Zur ersten Kennenlern-Sitzung des entstehenden Netzwerkes kamen daher in dem Kultur- und Jugendzentrum Charlottenburg in Spenge jetzt Leitungen aus den Kindertagesstätten, Grundschulvertretende sowie Vertretende aus den Bereichen Offener Ganztag, weiterführende Schulen, Gesundheit, Polizei und Mitarbeitende aus dem Jobcenter zusammen. Sie alle wurden zu Beginn des Treffens vom Bürgermeister der Stadt Spenge, Bernd Dumcke sowie dem Leiter des Kreisjugendamtes, Burkhard Michler begrüßt.  

Im Mittelpunkt der ersten Sitzung standen das Kennenlernen der jeweiligen Netzwerkakteure sowie ein erster Ideenaustausch zur weiteren Ausrichtung des Netzwerkes im Bereich der Frühen Hilfen und des Kinderschutzes.
(Text: Petra Scholz – Kreis Herford)