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Wildtiere schonen bei der Wiesenmahd

Kreis Herford -

Das gute Wetter veranlasst jetzt viele Landwirte, ihre Wiesen zu mähen.  Mit der konventionellen Methode „von außen nach innen“ werden den Wildtieren die Fluchtmöglichkeiten abgeschnitten. Das führt zu großen Gefahren, da aktuell noch Rehkitze geboren und von ihren Müttern in den Wiesen versteckt werden. Feldhasen, Fasane und Rebhühner  können ebenfalls unter die Messer der modernen, immer breiter und immer schneller fahrenden Mäher geraten.

Die untere Naturschutzbehörde des Kreises Herford bittet daher alle Landwirte und Lohnunternehmer, vor der Mahd die Fläche mit Hund und/oder Jäger oder ggf. mit einer Drohne und Wärmebildkamera zu kontrollieren. So können Tiere im Voraus entdeckt werden, die  sich noch auf der Fläche aufhalten. Eine weitere Möglichkeit, die Tiere zu schützen, liegt in einer veränderten Fahr- und Arbeitstechnik „von innen nach außen“. So können den Tieren die Fluchtwege erhalten und das Töten beim Mähen vermieden werden.
(Text: Patrick Albrecht – Kreis Herford)