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Start für das Akutzentrum für Atemwegserkrankungen

Kreis Herford -

Atemwegs-Akutzentrum

Update vom 3. April 2020: Akutzentrum geht an den Start – Zentrale Abstrich-Stelle am H2O weiterhin geöffnet

Mit dem Corona-Diagnose- und Behandlungszentrum an der Oststraße 23 in Herford gibt es eine neue Möglichkeit für die Untersuchung und Behandlung von Patienten. 150 bis 200 Menschen können hier täglich behandelt werden. Das Behandlungszentrum arbeitet ohne Termine.

Voraussetzung für eine Behandlung sind allerdings Symptome wie z.B. Atemwegsbeschwerden oder Fieber und möglichst ein vorheriger telefonischer Kontakt zum vertrauten Hausarzt. Nur erkrankte Menschen werden hier untersucht und behandelt, vom Abstrich bis zur Nachbehandlung. Das Zentrum ist vor allem eingerichtet worden, um die steigende Zahl von Coronavirus-Patienten adäquat versorgen zu können. Außerdem sollen die Hausarztpraxen und Krankenhäuser entlastet werden.

Derweil bleibt die zentrale Abstrich-Stelle am H2O vorerst bis nächste Woche in Betrieb. Hier gilt aber nach wie vor: Es werden nur Abstriche von Personen genommen, die durch ihren Hausarzt, eine Notfallpraxis oder den hausärztlichen Notdienst (116117) an die zentrale Abstrich-Stelle verwiesen wurden. Personen, bei denen das nicht der Fall ist, werden an das Akutzentrum an der Oststraße verwiesen. (Text: Patrick Albrecht / Foto: Kreis Herford)

Atemwegs-Akutzentrum

Menschen  die an Atemwegserkrankungen leiden und sich möglicherweise mit dem Coronavirus infiziert haben, können ab Mittwoch, 1. April 2020, zentral in Herford behandelt werden. Dafür wird Mittwoch ein neues Akutzentrum für Atemwegsinfekte in der Oststraße in Herford eröffnet.

Dort soll die steigende Zahl von Coronavirus-Patienten adäquat versorgt und die Hausarztpraxen und Krankenhäuser gleichzeitig entlastet werden. Auch das Ansteckungsrisiko soll so minimiert werden. Das Zentrum wird von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) eingerichtet, der Kreises Herford ist unterstützend tätig. Derzeit werden solche Zentren möglichst flächendeckend in Westfalen-Lippe eingerichtet.

Die regionalen Behandlungszentren sind Anlaufstellen ausschließlich für Patienten, die unter Atemwegserkrankungen leiden oder bei denen der Verdacht eine Ansteckung besteht. Dort werden auch Abstriche gemacht. Um die Inbetriebnahme des Zentrums anfangs zu entlasten, wird die Zentrale Abstrichstelle an der Wiesestraße in Herford noch bis Freitag parallel bestehen bleiben.

Im Akutzentrum schätzt ein Arzt – analog zur Versorgung im Notfalldienst – die Schwere der Infektion und den Behandlungsbedarf der Patienten (auch in Bezug auf mögliche Begleiterkrankungen) ein. Er kann Rezepte und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (AU) ausstellen sowie eine stationäre Einweisung festlegen. Das Akutzentrum soll täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet haben und so zur Entlastung der niedergelassenen Hausärzte dienen, die dann wieder zum Regelbetrieb übergehen können.

Das ärztliche und medizinische Personal  für die Diagnose- und Behandlungszentren wird die KVWL stellen, die in OWL 30 solcher Zentren aufbauen will. Weitere Einzelheiten zum Betrieb und Ablauf wird die Kassenärztliche Vereinigung in einer Pressemitteilung bekannt geben.
(Text: Petra Scholz – Kreis Herford)