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Noch immer lauern in Wäldern Gefahren

Kreis Herford -

In vielen Naturschutzgebieten im Kreis Herford haben die Orkane und Stürme der vergangenen Wochen Bäume umgeworfen oder angeschoben und Äste abgebrochen. Viele sind noch nicht zu Boden gefallen, sondern hängen noch am Baum oder im Geäst anderer Bäume. Bei dem anhaltendem starken, teilweise böigen Wind besteht die Gefahr, dass sie herunterfallen und Menschen verletzen.

Gärtner und Forstarbeiter des Kreises haben die Wege teilweise freigeschnitten. Jetzt arbeiten sie daran, nicht mehr standfeste Bäume zu fällen und abgerissene Äste abzuschneiden. Bei der Vielzahl der Gebiete und Orkanschäden werden sich die Arbeiten aber noch einige Zeit hinziehen. Bedingt durch den anhaltenden Regen, der das Erdreich aufweicht und den starken Wind fallen immer wieder Bäume plötzlich um oder Äste aus den Kronen herunter.

Deshalb bittet die Untere Naturschutzbehörde des Kreises, Wälder und Schutzgebiete mit Baumbestand zu meiden, bis sich die Sturmwetterlage beruhigt hat und bis die Sturmschäden einigermaßen beseitigt sind. Die kreiseigenen Wälder wie der „Schweichelner Berg“, die „Ebenöde“ oder das „Bustedter Holz“ sind besonders stark von den Stürmen betroffen sind.
(Text: Petra Scholz – Kreis Herford)