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Heckenschnitt muss bis 29. Februar erledigt sein

Kreis Herford -

Heckenschnitt
Anstehende Arbeiten an Hecken sollten bis Ende Februar geplant und durchgeführt sein. Motivfoto: pixabay.com

Die untere Naturschutzbehörde des Kreises Herford weist darauf hin, dass es nach dem Landesnaturschutzgesetz verboten ist, „in der Zeit vom 1. März bis zum  30. September Hecken, Wallhecken, Gebüsche, sowie Röhricht- und Schilfbestände zu roden, abzuschneiden oder zu zerstören. Unberührt bleiben schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen.” 

Hintergrund: Ab Ende Februar beginnt die Vegetationszeit der Sträucher und Bäume, auf die sich die Insekten und mit ihnen die Vögel einstellen. Bienen und viele weitere Arten sind auf die Frühblüher angewiesen. Außerdem beginnen die Vögel mit ihrem Brutgeschäft, Kleinsäuger und Insekten belegen ihren Lebensraum Hecke. 

Da viele Tierarten in unserer Umgebung gefährdet sind, bittet die untere Naturschutzbehörde des Kreises Herford die Bürger, die Fristen einzuhalten. Sie informiert deshalb zum jetzigen Zeitpunkt, damit anstehende Arbeiten bis Ende Februar geplant und durchgeführt werden können.  

Falls ein triftiger Grund vorliegen sollte, dass dies nicht möglich ist, kann bei der unteren Naturschutzbehörde ein Antrag für eine Ausnahmeregelung gestellt werden. So können notwendigen Pflege- und Formschnitte – beispielsweise aus Gründen des Nachbarschafts- oder Verkehrsrechts - während der Vegetationszeit vorgenommen werden, jedoch ohne das Brutgeschäft der Vögel oder Säugetiere und Insekten zu beeinträchtigen.
(Text: Patrick Albrecht – Kreis Herford)