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Geschlechtersensible Gesundheitsförderung

Kreis Herford -

Was brauchen Mädchen und Jungen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte heute, um gesund zu sein? Wie kann eine interkulturelle und geschlechtersensible Gesundheitsförderung gelingen und Jugendliche und junge Erwachsene darin unterstützen, gesunde Erwachsene zu werden?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die neue Veranstaltungsreihe im Bereich „Migration und Gesundheit“ des Kommunalen Integrationszentrums und der Geschäftsstelle Gesundheitskonferenz des Kreises Herford. Im Rahmen der geschlechtersensiblen Gesundheitsförderung wird das Thema Mädchen- und Jungengesundheit in den Fokus genommen.

Soziale, wirtschaftliche und kulturelle Faktoren wirken sich auf die Gesundheit von Menschen aus. Gleiches gilt für gesellschaftliche Unterschiede durch Alter, soziale Schicht, Bildungsgrad oder Geschlecht. Bei Zugewanderten kommen sprachliche, kulturelle und weitere Barrieren hinzu. Diese erschweren ihnen den Zugang zum Gesundheitssystem zusätzlich. Zudem nutzen Migrantinnen und Migranten Angebote des Gesundheitssystems anders als Personen ohne Migrationshintergrund.

Hier setzt die Veranstaltungsreihe zur interkulturellen Gesundheitsförderung an: Die Besucher sollen - unabhängig vom Alter, Herkunft oder Geschlecht - durch Information und den Abbau von Hemmschwellen in die Lage versetzt werden, die Angebote des Gesundheitssystems besser zu nutzen. Die Gesundheitskompetenzen eines jeden Einzelnen sollen gestärkt und das Bewusstsein für die eigene Gesundheit gefördert werden. 

Für die zwei Veranstaltungen wurden zwei anerkannte Fachleute gewonnen: An diesem

Donnerstag, 17.09.2020

spricht der Sozialwissenschaftler Günter Neubauer im Denkwerk Herford zum Thema „Jungengesundheit interkulturell?!". Am 17. Dezember 2020 nimmt Frau Souzan AlSabah,  Geschäftsführerin des interkulturellen Frauen-und Mädchen-Gesundheitszentrums Holla e.V. in Köln, das Thema „Sicher sein, Sichtbar sein - intersektionale Gesundheit und Prävention für Mädchen“ in den Fokus.

Der Veranstaltungsblock richtet sich an alle Fachkräfte aus der (interkulturellen) Mädchen– und Jungenarbeit, aber auch an Kräfte aus verschiedenen Beratungssettings sowie an Schulsozialarbeit. Oder anders ausgedrückt: Generell an alle, die mit dem Thema beruflich zu tun haben oder privates Interesse daran haben.

Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine vorherige Anmeldung im Kommunalen Integrationszentrum ist Voraussetzung für die Teilnahme. Zudem müssen die aktuellen Hygienebestimmungen beachtet und ein Mund-Nase-Schutz getragen werden.

Ansprechpartnerinnen im Kommunalen Integrationszentrum

Alena Friedmann

Telefon: 05221-131185

E-Mail: a.friedmann@kreis-herford.de

Friederike große Deters

Telefon: 05221-131182

E-Mail: f.grosse-deters@kreis-herford.de

(Text: Patrick Albrecht – Kreis Herford)