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Ein spannendes Jahr mit viel Arbeit in der Natur

Kreis Herford -

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Aron hat den Überblick: Bevor das Bienehaus gestrichen wird, wird das Dach gereinigt. Fotos: Petra Scholz - Kreis Herfod

Aaron Singerhoff ist seit August 2018 beim Kreis Herford und Teilnehmer des Freiwilligen Ökologischen Jahres (kurz FÖJ)  bei der unteren Naturschutzbehörde. Seit dem hat der 19-Jährige einiges im Kreisgebiet kennengelernt und Einblick in viele ganz unterschiedliche Aufgabenbereiche bekommen. Es hat Wiesen gemäht und abgeräumt, Bäume und Sträucher geschnitten oder aber Zäune repariert – immer mit seinem Kollegen und Anleiter Andreas Volk. 

Aktuell arbeitet er im Naturschutzgebiet Bustedter Wiesen – dort muss das Bienenhaus gestrichen werden. Zuvor aber geht’s nach oben – die Blätter müssen vom Dach gefegt werden. Jeder Tag ist anders, erklärt Aaron begeistert: „Ich kann das FÖJ beim Kreis Herford nur jedem empfehlen, der ein Jahr zur Orientierung mit Ausgleich in der Natur sucht. Bei mir reift inzwischen der Wunsch, eine Ausbildung im Landschaftsbau oder in der Landwirtschaft anzustreben.“ 

Der Kreis Herford bietet kurzfristig Interessierten einen Platz im FÖJ an. Das FÖJ-Jahr geht noch bis Ende Juli 2019. Die Teilnehmenden bekommen 300 Euro im Monat, darin sind eine Kostenpauschale für Verpflegung und Fahrtkostensowie Taschengeldenthalten. Kranken- und Sozialversicherungsleistungen werden vom Kreis Herford abgeführt. Etwa ein Monat (26 Tage) steht als Urlaub zur Verfügung. 

Während eines jeden Freiwilligen Ökologischen Jahres werden insgesamt fünf Wochenseminare  zu den unterschiedlichsten umweltpolitischen Themen vom Landesjugendamt durchge­führt. Die Seminare gelten als Arbeitszeit.

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Die Arbeiten werden  vor allem in den 20 Naturschutzgebieten durchgeführt, die die untere Naturschutzbehörde betreut. Die Gebiete liegen über das ganze Kreisgebiet verstreut. In den kommenden Wintermonaten werden noch Bäume und Sträucher geschnitten werden, im Frühjahr und Herbst Hecken und Streuobstwiesen gepflanzt. 

Der Aufgabenbereich der FÖJler ist umfangreich und abwechslungsreich. Aaron und seine Kollegin oder sein Kollege werden im Frühjahr Krötenzäune aufbauen oder aber Flächen freischneiden, damit Eidechsen ideale Sonnen- und Eiablageplatz bekommen. Auch geht es an Artenschutzteiche, die entkrautet werden, damit sie für Amphibien weiterhin guten Lebensräume bleiben. 

Interessierte müssen keine ökologischen Vorkenntnisse mitbringen, aber es sollte Interesse und Spaß an praktischer Arbeit in der Natur bei Wind und Wetter vorhanden sein. Der Kreis Herford stellt keine Unterkunft und keine Verpflegung. Einsatzort ist der Gartenbauhof in Bünde- Randringhausen

Bei Rückfragen oder Interesse nach zusätzlicher Information wenden Sie sich bitte an Frau Frick-Pohl, Tel. 05221-132321 oder Herrn Nipper-Hansen, Tel. 05221-132342.
(Text: Petra Scholz – Kreis Herford)