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Blick in den Polizeibericht

Kreis Herford -

Tempokontrolle

Bünde – Junger Fahranfänger ist 54 km/h zu schnell

Raserei und die damit verbundenen Geschwindigkeitsübertretungen sind immer noch eine der Hauptunfallursachen im Kreis Herford. Die dadurch erforderlichen Geschwindigkeitsmessungen bleiben somit auch weiterhin ein Bestandteil der polizeilichen Verkehrsunfallbekämpfung.

Ein aktueller Fall aus Bünde belegt diese Notwendigkeit. Am Dienstag führte der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Messungen im Bereich der Rödinghauser Straße durch. Gegen 06:50 Uhr passierte ein 20-Jähriger aus Melle in einem Hyundai die Kontrollstelle und wurde mit 108 km/h gemessen. Erlaubt sind hier in der geschlossenen Ortschaft 50 km/h, so dass ihm abzüglich des Toleranzwertes eine Überschreitung von 54 km/h vorgeworfen wird.

Den jungen Fahranfänger erwartet ein Bußgeld in Höhe von 280 Euro, 2 Monate Fahrverbot und sicherlich auch eine Nachschulung, dessen Kosten er selbst tragen muss.
(Text und Motivfoto: Polizei)


Kirchlengern - Notruf 112 missbraucht: Das wird ziemlich teuer

 Die zeitnahe und kostenlose Nutzung des Notrufes 110 und 112 sind eine Voraussetzung für den schnellen Einsatz der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Jeder Anruf wird zunächst ernst genommen und eine sofortige Hilfeleistung ist selbstverständlich. Der absichtliche oder wissentliche Missbrauch beeinträchtigt die Sicherheit der Allgemeinheit und die Funktionsfähigkeit der Behörden. So geschehen in einem aktuellen Fall vom frühen Samstagmorgen in Hiddenhausen, Ortsteil Schweicheln-Bermbeck.

Ein 18-Jähriger aus Kirchlengern nutzte nach einem Diskothekenbesuch in Herford den Nachtbus. Im Bereich der Bahnhofstraße randalierte er, so dass der Fahrer ihn des Busses verwies. Nach eigenen Angaben sah er keine Möglichkeit, den Heimweg fortzusetzen. Daraufhin wählte er gegen 03:45 Uhr den Notruf 112 und gab vor, sich das Leben nehmen zu wollen. Sein Ziel war es, durch den Rettungsdienst nach Hause gebracht zu werden.

Der Anruf und die unwahre Ankündigung lösten einen Einsatz der Polizei Herford und des Rettungsdienstes aus. Ein Streifenwagen, ein Rettungswagen und der Notarzt begaben sich in Richtung des Einsatzortes. Der Rettungsdienst rückte nach Feststellung des wahren Einsatzgrundes unverrichteter Dinge ab. Die Polizei stellte die Personalien des Beschuldigten fest, der sich nun wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen strafrechtlich verantworten muss. Die Stadt Herford prüft die Fertigung eines Gebührenbescheids. Durch den Einsatz eines Rettungswagens entstehen Kosten von circa 300 Euro, durch den des Notarztes circa 450 Euro. (Text: Polizei)

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Herford – Mutmaßliches Diebestrio nach Zeugenhinweis gestellt

Nach einem entscheidenden Hinweis eines Zeugen konnten drei Tatverdächtige nach einem gewerbsmäßigen Bandendiebstahl am Dienstag vorläufig festgenommen werden.

Der 39-jährige Zeuge aus Herford beobachtete gegen 12:00 Uhr die Männer in einem Baumarkt in der Straße Im Babenbecker Feld, die mit einem gefüllten Rucksack das Geschäft verließen. Die Verdächtigen bestiegen einen Seat Ibiza und fuhren Richtung Innenstadt. Der Zeuge verfolgte sie in seinem eigenen Auto und alarmierte die Polizei. Diese konnte das Trio in ihrem Fahrzeug in der Kiebitzstraße anhalten und kontrollieren. In dem beschriebenen Rucksack fanden die Einsatzkräfte vermutliches Diebesgut im Wert von circa 1.400 Euro. Dabei handelte es sich um verschiedene Elektrowerkzeuge, die zunächst sichergestellt wurden.

Die drei Personen, 20, 31 und 28 Jahre alt, die über keinen festen Wohnsitz im Bundesgebiet verfügen, wurden festgenommen und zum Polizeigewahrsam gebracht. Der 31-jährige Fahrer konnte nicht den Besitz eines Führerscheins nachweisen, so dass der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis besteht. Darüber hinaus müssen er und seine beiden Mittäter sich wegen des Verdachts des Ladendiebstahls als gewerbsmäßig vorgehende Bande verantworten. (Text: Polizei)