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Aktuelle Polizeimeldungen

Herford -

30.06.2020, Herford: Rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr - Verursacher flüchtet vor Polizei

Im Rahmen einer Streifenfahrt fiel Polizeibeamten am Montagabend, den 29.6. gegen 22.20 Uhr ein Fahrzeugführer auf, der mit seinem Mercedes durch die Fußgängerzone in Herford fuhr. Die Beamten beabsichtigten das Fahrzeug anzuhalten und zu kontrollieren. Der Fahrer missachtete die Anhaltezeichen und beschleunigte sein Fahrzeug, um sich der Kontrolle zu entziehen. Der Fahrzeugführer setzte seine Fahrt mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch die Herforder Innenstadt fort, wo er verschiedene Verkehrsdelikte beging.

Das flüchtende Fahrzeug wurde zunächst durch den folgenden Funkstreifenwagen aus den Augen verloren, konnte jedoch im Rahmen der weiteren Fahndungslage wieder im Bereich der Wiesestraße angetroffen werden. Auch hier versuchte sich der Fahrzeugführer der Kontrolle zu entziehen, in dem er erneut mit überhöhter Geschwindigkeit und unter Missachtung mehrerer Verkehrsregelungen seine Fahrt fortsetzte.

Beim Versuch das Fahrzeug im Bereich einer Einmündung am Grünen Weg anzuhalten, verursachte der flüchtende Fahrer einen Unfall, in dem er seinen Mercedes Vito rückwärts setzte und gegen drei geparkte Fahrzeuge stieß. Anschließend setzte er seine Fahrt fort. Letztendlich endete die Verfolgung am Ende einer Sackgasse (Heiko-Plöger Weg), wo das Fahrzeug festgesetzt und der Fahrer kontrolliert werden konnte.

Die Überprüfung ergab, dass es sich bei Fahrer um einen 22-jährigen Herforder handelte, der nicht in Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis ist und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der 22-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache nach Herford verbracht. Nach erfolgter Identitätsfestellung und Entnahme von Blutproben konnte er die Polizeiwache wieder verlassen. Ihn erwarten jetzt mehrere Strafverfahren wegen verschiedener Verkehrsdelikte.


30.06.2020, Herford: Jugendlicher auf Schulhof angegangen - Polizei sucht weitere Zeugen

Am Montagnachmittag kam es auf einem Schulhof am Schulwall in Herford zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen. Gegen 15.00 Uhr befand sich ein 15-jähriger Herforder in Begleitung seiner Freundin auf dem Schulgelände, als er plötzlich von zwei Personen angesprochen wurde. Der Geschädigte wurde zunächst aufgefordert, Inhalte seines Rucksackes rauszugeben.

Im Verlauf der verbalen Auseinandersetzung kamen zwei weitere Personen auf dem Schulhof dazu. Plötzlich wurde der Geschädigte von den vier Jugendlichen mehrfach geschlagen und aus dem Rucksack Tabak entwendet. Anschließend flüchteten die vier Personen vom Tatort. Die Polizei ist auf der Suche nach weiteren Zeugen. Wer kann Angaben zur Auseinandersetzung oder den vier Tatverdächtigen machen? Bitte melden sie sich unter der Telefonnummer 05221-8880.


30.06.2020, Herford: Einbruch in Geräteschuppen - Täter entwenden Gartengeräte

An der Langen Straße in Herford kam es in der Zeit von Freitagabend, den 27.6. bis zum Montagmorgen zu einem Einbruch einen Geräteschuppen. Unbekannte brachen im genannten Zeitraum einen Sicherheitsriegel, um in den Schuppen zu gelangen. Dieser befindet sich direkt neben einem Bürogebäude.

Die Täter entwendeten aus dem Inneren zwei Heckenscheren, einen Gartenschlauch und einen Holzkohlegrill. Zudem beschädigten sie noch eine Wasserpumpe für den Teich. Anschließend flüchteten die Täter vom Gelände in unbekannte Richtung. Der gesamte Schaden wird auf ca. 400 Euro geschätzt.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Einbruch oder auch verdächtigen Personen im Umfeld des Tatortes machen können, sich zu melden (05221-8880).


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29.06.2020, Rödinghausen: Ladendieb leistet Widerstand - Polizeibeamter verletzt

In Rödinghausen kam es am Samstagnachmittag zu einem Ladendiebstahl in einem Discounter an der Bruchstraße. Eine bis dahin unbekannte männliche Person entwendete aus dem Discounter zwei Flaschen Wodka und verließ den Markt anschließend, ohne die Ware zu bezahlen. Er wurde durch eine Mitarbeiterin des Marktes auf den Diebstahl angesprochen. Er händigte die entwendeten Flaschen zwar wieder aus, entfernte sich jedoch, ohne seine Personalien anzugeben.

Durch die hinzugerufenen Polizeibeamten wurde der Beschuldigte in einem geparkten Fahrzeug auf dem Parkplatz des Marktes angetroffen. Der Mann reagierte gegenüber den Polizeibeamten aggressiv und war, trotz mehrfacher Aufforderung, nicht bereit aus dem Fahrzeug auszusteigen und seine Personalien anzugeben. Stattdessen entstand der Eindruck, dass der Beschuldigte sich mit seinem Fahrzeug der Überprüfung entziehen wollte. Mit einfacher körperlicher Gewalt wurde der Beschuldigte aus dem Fahrzeug geholt. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand, so dass ein Polizeibeamter an der Hand verletzt wurde und nicht mehr dienstfähig war.

Nachdem die Einsatzsituation vor Ort beruhigt werden konnte, wurde eine Identitätsfeststellung am Einsatzort durchgeführt. Diese ergab, dass es sich bei dem Beschuldigten um einen 63-Jährigen aus Melle handelt. Bei der Überprüfung des mitgeführten Ford Transit stellte sich heraus, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen für ein anderes Fahrzeug ausgegeben waren und widerrechtlich am Transit angebracht wurden.

Eine amtliche Zulassung für den Transit bestand nicht. Der Beschuldigten muss sich jetzt für mehrere Straftaten verantworten, unter anderem wegen Widerstand gegen Polizeibeamte, Kennzeichenmissbrauch und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz.


29.06.2020, Hiddenhausen: Auseinandersetzung am Bahnhof - Streitigkeiten enden mit Körperverletzungen

FAm Samstagabend, den 27.6. kam es zunächst zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen mehreren Personen in einem Regionalzug auf dem Weg von Herford nach Bünde. Gegen 22.50 Uhr trafen die Personen im Zug aufeinander. Ein 22-Jähriger aus Detmold und ein 18-jähriger Bahnfahrer aus Bünde gerieten zunächst verbal aneinander. Im Verlauf der Auseinandersetzung versetzte der 22-Jährige dem Bünder eine Kopfnuss.

Alle Beteiligten wurden anschließend durch die Zugbegleiterin des Zuges verwiesen. Auf dem Bahnhof in Schweicheln gingen die Streitigkeiten mit wechselseitigen Körperverletzungen weiter, in dessen Verlauf der 18-Jährige sein Mobiltelefon verlor. Dieses wurde im Anschluss durch eine Zeugin im Bereich des Bahnhofes beschädigt aufgefunden.

Durch die hinzugerufenen Polizeibeamten konnte der Grund der Auseinandersetzung nur bedingt geklärt werden. Der Detmolder erlitt eine Wunde im Gesicht, die anschließend durch ein Rettungswagen ärztlich versorgt werden musste. Allen Beteiligten wurde im Anschluss ein Platzverweis erteilt und sie erwarten jetzt Strafverfahren wegen Körperverletzungsdelikte.

(Text und Fotos: Polizei)

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