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"FlyKly": Fahrradmotor per App steuern

Höchstgeschwindigkeit bis zu 32 km/h - Reichweite knapp 50 Kilometer

New Yorker Tüftler haben den flexiblen Fahrradmotor "FlyKly"  entwickelt. Dabei handelt es sich um ein Hinterrad mit einem in den Speichen befestigten kleinen Elektromotor, der sich über das Smartphone via App steuern lässt. Der Prototyp, den es in acht verschiedenen Farben geben soll, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 32 km/h über eine Distanz von 48 Kilometer. Gelegentliches Treten in die Pedale reicht zum Aufladen aus. Mitgeliefert wird ein GPS-fähiger Minicomputer, der die Fahrt verfolgt und über die Smartphone-Applikation schnellere Routen vorschlägt.GPS: Keine Chance für Dieb

FlyKly verschlossen

 

Der Minicomputer, der am Lenker des Fahrrads befestigt wird, ist als Lampe, Ladestation für das Smartphone und gleichzeitige Halterung dafür ausgelegt. Die mit vollem Namen "FlyKly" Smart Wheel" genannte Entwicklung ist vor allem auf eine einfache Installation ausgerichtet. Der 4,1 Kilo schwere Motor wird am Hinterrad in die Speichen geklickt. Der User muss dann nur kurz in die Pedale treten und die gewünschte Geschwindigkeit über die App einstellen.

FlyKly Fahrradantrieb mit AppsteuerungDas Smart Wheel lädt sich entweder über gelegentliches Treten oder über ein Stromnetz voll aufladen. Die Verbindung des elektrischen Motorkonzeptes mit einem Minicomputer, der per Smartphone-App zu bedienen ist, bietet viele Vorteile, die ein klassisches Elektrofahrrad nicht hat. So kann der FlyKly-Nutzer mit der App den Radmotor bei Bedarf sperren - zum Beispiel, wenn das Fahrrad abgestellt wird. Mögliche Diebe lassen sich über das GPS-Modul tracken.

Produktstart 2014 ab 590 DollarFlyKly

Das gesamte Konzept ist offen für Nutzer und verfügt über eine Programmierschnittstelle, um weitere Features zu integrieren. So hat Pebble beispielsweise eine Applikation veröffentlicht, mit der sich FlyKly über eine Smartwatch steuern lässt. Das System hat jedoch seinen Preis. Hightech-Biker müssen 590 Dollar (rund 440 Euro) berappen. Den Minicomputer, die "Smart Light", gibt es auch separat für 59 Dollar. Das Produkt kommt Anfang 2014 auf den Markt. (Text: Pressetest Fotos: FlyKly)