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Das Land der unzähligen Radsport Möglichkeiten

Radfahren

Nordrhein-Westfalen gilt zurecht als Fahrradland Nummer 1 in Deutschland: Der ADFC NRW ist der größte Landesverband und besitzt fast 40.000 Mitglieder, die in 38 Kreisverbände und 100 Ortsgruppen organisiert sind. Auch in Herford ist der Radsport besonders beliebt. Ein Projekt sorgt für regelmäßige Abwechslung beim Radfahren im Landkreis.

Starke Leistungen für NRW-Städte

Der Landesverband Nordrhein-Westfalen des ADFC ist eine der wichtigsten Organisationen für Fortbewegungsprojekte Einheimischer sowie Touristen. Als einwohnerreichstes Bundesland der Republik kommt der Vorreiterrolle NRWs eine besondere Bedeutung zu. Mit seinen knapp 40.000 Mitgliedern möchte der Verband dafür sorgen, das Potential des Fahrrads soweit wie möglich ausgeschöpft wird.

Um die Verantwortlichen in Politik und Co. vom Sinn des Radsports und Hobbyfahren zu überzeugen, stellt der ADFC NRW bestimmte Thematiken regelmäßig in den Vordergrund. Das Hauptinteresse der Organisation liegt darin, das Radverkehrssystem für Nutzer aller Arten zu optimieren und vereinheitlichen, sowohl im Hinblick auf die Qualität als auch den angebotenen Service. Radstationen sowie das Bett+Bike Angebot sollen weiterhin fest in der Region etabliert werden.

Mit dem Kreisverband Herford wird auch der fast 250.000 Menschen umfassende Landkreis abgedeckt. Um die regelmäßige Aktivität seiner Mitglieder kümmern sich gleich fünf Vereine mit unterschiedlich großem Umfang. Bei diesen handelt es sich um den Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club, den Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club e.V., den Radsport-Club "Endspurt" Herford e.V., die Turngemeinde Herford von 1860 e.V sowie den Radsportverein "Wittekind" Herford e.V.

Insbesondere der Letztere überzeugt mit großer Tradition in der Region. Bereits im Mai 1926 entstand der Radsportverein in Herford und konnte vor allem in den 1950-er Jahren mit Erfolgen auf sich aufmerksam machen. So nahm Kurt Greife an der Weltmeisterschaft 1955 in Rom teil, während Ottomar Kreimeyer den dritten Platz bei der Deutschen Springermeisterschaft 1957 in Frankfurt belegte.

Bei der Tour de France, in der laut Betway in der kommenden Ausgabe Richie Porte mit einer Quote von 3,25 (Stand 9. März) der Favorit hinter Seriensieger Chris Froome ist, nahmen beide freilich nicht teil. Immerhin war August Rieke ebenfalls über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Durch seine Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Rom 1960 und zwei deutschen Meisterschaften 1959 und 1960, machte er den RSV bekannter, als dieser das ohnehin schon war. Insgesamt stehen in den Vereinschroniken über 800 Siege.

Radverkehrsnetz mit 17 Themenrouten u.v.m.

Radfahren

Da der Kreis Herford als besonders umweltfreundliche Stadt Deutschlands gelten möchte, gibt er sich sämtliche Mühe, um die Infrastruktur für den Alltag zu verbessern. Insbesondere der Freizeit-Radsport nimmt dabei eine zunehmende Bedeutung ein, welcher mit einem rund 740 Kilometer langen Netz gefördert wird. Dieses wurde bis zum Jahr 2015 eingerichtet und ergänzt somit das ohnehin vorhandene Landesradverkehrsnetz.

Integriert sind darin unter anderem 17 Themenrouten, die per Wanderkarte und Flyer näher erklärt werden. Dazu gehören zum Beispiel der Else-Werre-Radweg, der Sohle-Radweg oder auch andere Touren wie die RadKulTour Rödinghausen, der Werre-Radweg sowie die Tabak-Radelroute in Bünde. Auf diesen wie allen unten folgenden Routen geht es neben dem Freizeit- und Bewegungsaspekt vor allem auch darum, die Region ihren Bewohnern sowie Touristen näherzubringen. Entsprechend sind Sehenswürdigkeiten und besondere Anlaufstellen stets ein Teil der Strecken, über die in den jeweiligen Dokumenten informiert wird. Das Besondere ist dabei, dass sich alle Orte von Interesse nach Belieben auf der Website zu einer persönlichen Radroute zusammenstellen lassen und somit stets ein neuer Weg gewählt werden kann.

Acht Tagestouren sorgen für ein zeitlich begrenztes Vergnügen, da sie als Rundkurse angelegt sind und all jenen entgegen kommen, die vielleicht nur sonntags einen ausreichenden Rahmen für den Radsport besitzen. Dazu kommen zehn sogenannte Naturtouren, die für all jene perfekt sind, die neben dem Sport auch die schöne Szenerie mitnehmen möchten. Allerdings sind sie im Vergleich zu den zuerst beschriebenen Touren etwas anspruchsvoller und nicht beschildert. Dem Namen entsprechend ist die umgebende Landschaft ein wichtiger Teil der Strecken. Vor allem die kulturell wertvollen Ziele werden somit stets integriert. Durch die 2.500 Denkmäler im Herforder Landkreis finden sich für absolut jede Tour neue und noch nicht gesehene Ziele, selbst für all diejenigen, die schon ihr gesamtes Leben in Nordrhein-Westfalen verbringen.

Sechs spezielle Denkmal-Rundkurse runden das Angebot zudem ab und sorgen für Abwechslung in der Freizeit. Es ist einfach, festzustellen, dass Herford viel für seine Radsportler und Hobbyfahrer tut. Die Vielzahl an Routen sorgt für tolle Optionen für alle Fahrer. Ist vielleicht auch ein neues Lieblingsziel für Sie dabei? 
(Motivfotos: www.pixabay.de) 

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