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Corona und Langeweile? Dann ein Igelhaus bauen

BUND Igelhaus
In Zeiten von Corona wird vielfach überlegt was man mit Kindern nicht noch machen könnte. Die Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland hat dazu einen Vorschlag: Warum nicht ein Igelhaus für den Garten bauen, dass als Sommer- und Winterquartier dient?

Benötigt wird dafür nicht viel: eine alte Wein- oder Obstkiste, Bretter oder dicke Pappe, um den Innenraum abzudunkeln und eine wasserfeste Betonplanplatte fürs Dach, die rundum etwas 5 cm bis 10 cm überstehen sollte (alternativ einfaches Brett, das mit Teerpappe abgedeckt wird).

Auf der Vorderseite wird ein Eingangsloch für den Igel ausgesägt. Das Dachbrett wird angebracht, das Igelhaus mit etwas Heu oder Stroh gefüllt und an einer ruhigen Ecke des Gartens aufgestellt. Auf das Dach etwas Erde auftragen und wie ein Gründach bepflanzen.

Die Aufstellung eines Igelhauses im Garten macht aber nur Sinn, wenn der Garten insgesamt naturnah gestaltet wurde und der Igel im Garten und Umfeld auch Nahrung findet, die aus Kleinstinsekten, Regenwürmern etc. besteht. Bei einem aufgeräumten Garten, der auch noch mit engmaschigen Draht oder gar mit einem Bretterzaun nach außen absichert ist, macht ein Igelhaus wenig Sinn. Ein kleine Blumenwiese wäre da schon sinnvoll.

Weitere Informationen zum Thema Igelschutz gibt es auf den Internetseiten https://www.bund-lemgo.de/igelschutz.html. Eine Broschüre des BUND „Igel im Garten“ kann per Email - kontakt@bund-lemgo.de - angefordert werden. Kosten inkl. Versand 3,75 Euro.
(Text: Willi Hennebrüder / Foto: BUND Lemgo)