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Beim Amsterdam Light Festival „glühen“ die Grachten

Kleine Gassen, viel Wasser, jede Menge Brücken: Amsterdam ist ganz ohne Zweifel eine der reizvollsten Metropolen Europas. Gerade auch der zum Welterbe zählende Zentrumsbereich mit der Heerengracht, der Prinzengracht und der Keizergracht lockt jährlich die Besucher in Massen an. Für sie gehören Bootstouren auf den Grachten zum touristischen Muss. Und in der Tat sind sie ein Erlebnis. Das sich sogar noch steigern lässt dank einer klugen Marketingidee, dem Amsterdam Light Festival. 

Internationale Lichtkünstler verwandeln dabei Grachten am Abend in leuchtende Galerien mit ihren kreativen Installationen. Beworben in ganz Europa strömen Schaulustige also von Dezember bis diesmal 22. Januar 2017 nach Amsterdam, um dieses Lichtspektakel zu erleben. Natürlich im Rahmen einer Bootstour, die mit Glasdach und open-air angeboten wird. Welche Lösung man auch wählt: Man sollte sie im Vorfeld im Netz oder telefonisch buchen, um lange Wartezeiten an vollen Ticketschaltern zu vermeiden.

Die Touren beginnen in der Regel am Anleger am Hauptbahnhof gegen 17 Uhr - bis in den späten Abend - und dauern rund 75 Minuten. Man schippert auf bekannten und unbekannten Grachten. Wer allerdings glaubt, dabei pausenlos auf Lichtkunst zu treffen, wird wohl enttäuscht sein. Die sich farblich ständig verändernden „Plastikgestalten“ sind auf und im Wasser leider meist nur in größeren Abständen aufgebaut, allerdings beim ihrem Auftauchen echte Hingucker. 

Bildergalerie

Langeweile dazwischen aber gibt es nicht, wenn man über Kopfhörer den Erklärungen zur höchst interessanten Geschichte von Amsterdam und seinen Grachten folgt. Aber – und auch das wollen wir nicht verschweigen – kleine Kinder werden das vermutlich als eher langweilig empfinden.

Wer sich nach der Fahrt entlang dem Amsterdam Light Festival stärken will, hat die volle Auswahl von typisch holländisch über mexikanisch und spanisch bis indisch. Und wer dann noch – oder wieder – Power hat, auf den wartet das Amsterdamer Nachtleben mit den Hotspots Leidseplein und Rembrandtplein oder auch die Bar mit spektakulärem Ausblick auf das Amsterdamer Lichtermeer im Hilton Double Tree Hotel.

Ach ja: Gewohnt haben wir bei dieser Drei-Tage-Wochenendtour mit Anreise im eigenen Auto in einem Hotel in der Vorstadt Sloterdijk. Das hatte die Vorteile einer idealen Busverbindung zur Innenstadt samt sicherem Tiefgaragenstellplatz. Denn eines sollten Amsterdam-Besucher wissen: In der Innenstadt ist Fahren und Parkplatzsuche echte Schwerarbeit, die man sich bei entsprechender Planung ersparen kann. 

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