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SEPA Stichtag wurde verschoben

SEPA steht für „Single Euro Payments Area“, zu Deutsch „Einheitlicher - Euro-Zahlungsverkehrsraum“. In diesem werden nach EU-Recht Transaktionen in Euro standardisiert abgewickelt. SEPA-Überweisungen bieten Banken ihren Kunden bereits seit 2008 an, SEPA-Lastschriften seit 2009. Zum 1. Februar 2014 hatte die EU  eigentlich das neue System zur Pflicht erklärt, die Frist wurde jetzt auf den 1. August verlängert.

Entwarnung gibt es dabei für die Verbraucher, die zunächst nichts machen müssen. Nach Vorgabe des Gesetzgebers müssen Banken von Privatkunden noch bis Februar 2016 Überweisungsaufträge in Papierform mit Kontonummer und Bankleitzahl annehmen.

„Um SEPA-fähig zu sein, kommen auf Unternehmen, die auch Lastschriften nutzen, einige Anforderungen zu. „Das fängt mit der Kontaktaufnahme zu uns an“, sagt Peter Platz. „Denn die Firmenkunden müssen für das neue Verfahren zugelassen werden.“ Dazu muss eine Vereinbarung zwischen den Partnern getroffen werden.

Weiter geht es mit der Konvertierung der Konten und der Aktualisierung der Stammdaten. Denn künftig werden die Konten durch die internationale Bankkontonummer (IBAN) identifiziert. Daneben ersetzt der Bank-Identifikationscode (BIC) die Bankleitzahl. Statt Zahlen gibt es nun eine Buchstabenfolge, die die Zielbank eindeutig identifiziert. So wird für die Sparkasse Herford aus der Bankleitzahl 494 501 20 der BIC WLAHDE44XXX.

Jedoch muss kein Kunde der Sparkasse IBAN und BIC zwingend auswendig lernen.

Denn sowohl die IBAN als auch den BIC findet man schon heute unter anderem auf jedem Kontoauszug sowie auf der Rückseite der neuen SparkassenCards. „Unternehmen sind auch gefordert, dafür zu sorgen, dass Ihnen rechtzeitig die neuen Kontodaten ihrer Geschäftspartner vorliegen“, erläutert Peter Platz. „Möglicherweise ist auch die Buchhaltungssoftware umzustellen, da SEPA-Überweisungen und -Lastschriften ein besonderes Dateiformat haben, das jetzt ab dem 1. August 2014 verpflichtend ist.“ Dazu empfehle sich die rechtzeitige Kontaktaufnahme zu den jeweiligen technischen Dienstleistern, um nur ein weiteres Beispiel der Anforderungen zur SEPA-Umstellung zu nennen.

Die Sparkasse Herford bietet ihren Firmen- und Vereinskunden daher ab sofort einen besonderen Service: Unter der Telefon-Hotline 05221/16-1313 beziehungsweise der E-Mail-Adresse sepa@sparkasse-herford.de beantworten Experten der Sparkasse detailliert Fragen rund um die für die Umstellung auf SEPA erforderlichen Maßnahmen auf Kundenseite.